PRESSEMITTEILUNGEN

  • Presseeinladung Abschlusskonzert am 26. Januar 2017

    Einladung an die Presse

    Komponieren in der Grundschule: Das große Abschlusskonzert in der Akademie der Künste

    KLANGRADAR BERLIN – Kompositionslabor Schule

    Seit September 2016 steht in den Grundschulen in Reinickendorf, Zehlendorf und Neukölln Komponieren auf dem Stundenplan. Professionelle Komponist/innen coachten die jungen Tonkünstler/innen, die nun ihre gemeinsamen Klang-Arbeiten in einem großen Abschlusskonzert präsentieren.

    Klänge erforschen, selbst entwickeln und experimentelle Musik komponieren – dazu regt das Projekt KLANGRADAR BERLIN Kinder an Berliner Grundschulen an. Über einen Zeitraum von gut fünf Monaten wurde an der Mark-Twain-Grundschule (Reinickendorf), der Süd-Grundschule (Zehlendorf) sowie an der Schule in der Köllnischen Heide (Neukölln) Komponieren zum Unterrichtsfach. Zusammen mit den Komponist/innen Sofia Borges, Krystoffer Dreps und Thomas Meier begaben sich die Schüler/innen unter dem Motto „Das Fremde=Das Eigene?“ auf die Suche nach neuen Klängen und erforschten ihre musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. So werden die Kinder an die experimentelle Klanggestaltung herangeführt und entdecken experimentelle Klänge auf ihre eigene, ganz besondere Weise. Im wöchentlich stattfindenden Musikunterricht entstand so eine jeweils individuelle Gemeinschaftskomposition innerhalb der ganzen Klasse. In enger Zusammenarbeit mit Regisseur/innen der Jungen Staatsoper Berlin, Therese Ulrich mit Unterstützung von Stella Gkrigkovits, wurden diese Klassenkompositionen zu einer Experimentalrevue zusammengeführt und szenisch gestaltet.

    Wir laden Sie herzlich ein zum großen Abschlusskonzert „Das Fremde=das Eigene?“ am Donnerstag, den 26. Januar 2017 um 18.00 Uhr in die Akademie der Künste, im Hanseatenweg 10, 10557 Berlin.

    Das Motto „Das Fremde=Eigene?“ verbindet die beteiligten Schulklassen und diente den Schüler/innen als Inspirationsquelle und Anstoß zur Auseinandersetzung mit einem Thema, das sie unmittelbar in ihrem Alltag betrifft und prägt. „Dabei spielt das Kennenlernen und Akzeptieren des Fremden sowie das Entdecken von unerwarteten Qualitäten im Fremden nicht nur in der musikalischen Arbeit eine große Rolle“, ergänzt Burkhard Friedrich, Künstlerischer Leiter von KLANGRADAR BERLIN. Flankiert wird das Projekt von einer gemeinsamen Fortbildungsreihe für die Lehrer/innen und Komponist/innen, die Methoden der experimentellen Klanggestaltung und Kompositionspädagogik für ihren weiteren Unterricht und künstlerische Arbeit verwenden können.

    KLANGRADAR BERLIN ist ein Projekt in Trägerschaft des netzwerk junge ohren e.V., unter der Künstlerischen Leitung von Burkhard Friedrich, in Kooperation mit der Jungen Staatsoper und der Akademie der Künste, gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und der Fondation BNP Paribas.

    Akademie der Künste
    Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
    Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €
    Tickets unter 030 – 53 00 29 45 oder kontakt@jungeohren.de und an der Abendkasse.

    Die Akkreditierung für Pressekarten erfolgt bitte an kontakt@jungeohren.de.

    Am Rande der Generalprobe von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr stehen Ihnen die beteiligten Komponist/innen sowie der Künstlerische Leiter des Projekts, Burkhard Friedrich, für Interviews zur Verfügung.

    Fotos der Veranstaltung werden wir am Tag nach der Veranstaltung zum Download im Pressebereich www.klangradarberlin.de zur Verfügung stellen. In der Anlage finden Sie Bildmaterial aus den Hauptproben zum großen Abschlusskonzert. Wir bitten um die Nennung des Bildcredits „© Maren Strehlau“.

  • Pressemitteilung Abschlusskonzert am 14. Juli 2016

    Einladung an die Presse

    KLANGRADAR BERLIN – Kompositionslabor Schule

    Abschlusskonzert: Handy + Internet = Miteinander?

    „Handy + Internet = Miteinander?“ war die zentrale Forschungsfrage bei der fünfmonatigen Klangexpedition, zu der vier Berliner Grundschulklassen im Februar 2016 aufgebrochen sind. Im Rahmen des Projekts KLANGRADAR BERLIN – Kompositionslabor Schule untersuchten Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Schule in Lichtenberg, der Birger-Forell-Grundschule in Wilmersdorf, der Thalia-Grundschule in Friedrichshain und der Rudolf-Wissell-Grundschule in Mitte zusammen mit der Komponistin Ute Wassermann und den beiden Komponisten Thomas Meier und Alexandre Decoupigny, wie sich Umgangsweisen mit dem Handy auf musikalische Situationen übertragen lassen. Dabei konnten sie entdecken, welche Klanggeheimnisse dem Innenleben von Smartphones zu entlocken sind und verdichteten dann ihre Klangforschung zu eigenen Kompositionen und Hörspielen. Im großen Abschlusskonzert in der Akademie der Künste präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Werke, die von den Regisseuren Adrienn Baszó und Panagiotis Iliopoulos (Junge Staatsoper Berlin) in Szene gesetzt werden.

    Das große Abschlusskonzert als „Experimentalrevue“ bildet in der Akademie der Künste am 14. Juli 2016, 19.00 Uhr den Höhepunkt von KLANGRADAR BERLIN – Kompositionslabor Schule.

    Das Konzert!

    • Schüler/innen der Birger-Forell-Grundschule in Wilmersdorf (JÜL 1-3),
    • der Thalia-Grundschule Friedrichshain (Klasse 5c),
    • der Evangelische Schule in Lichtenberg (Klasse 5a)
    • und der Rudolf-Wissell-Grundschule in Mitte (Klasse 6)

     

    Komponist/innen: Ute Wassermann, Thomas Meier, Alexandre Decoupigny
    Regie: Adrienn Baszó, Panagiotis Iliopoulos (Junge Staatsoper)
    Künstlerische Leitung: Burkhard Friedrich

    Klänge erforschen, selbst entwickeln und experimentelle zeitgenössische Musik komponieren – dazu regt das Projekt KLANGRADAR BERLIN seit 2014 Kinder an Berliner Grundschulen an. Zusammen mit professionellen Komponistinnen und Komponisten begeben sich bis zu vier Schulklassen in jedem Projektdurchlauf auf die Suche nach neuen Klängen und erforschen dabei ihre musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten. Im wöchentlich stattfindenden Musikunterricht entsteht eine Gemeinschaftskomposition der ganzen Klasse. Auf diese Weise werden Komponieren und experimentelles Klanggestalten über einen Zeitraum von jeweils fünf Monaten zum Unterrichtsfach.

    „Dabei zählen nicht die musikalischen Fertigkeiten der Kinder, sondern ihr Forschergeist und die Lust auf experimentelles, musikalisches Gestalten. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu ermutigt, im Schulalltag mit Neugierde und Mut ‚Neuland‘ zu betreten und sich einzulassen auf bisher Ungehörtes und manchmal auch Unerhörtes“, beschreibt der künstlerische Leiter des Projekts Burkhard Friedrich die Zielsetzung. Komponieren braucht offene Ohren, Experimentierfreude, aber ebenso Entscheidungen; Prozesse, die auch im sozialen Miteinander unverzichtbar sind.

    KLANGRADAR BERLIN verändert nicht nur die Haltung gegenüber der Musik, die als Medium des individuellen Ausdrucks und Dialogs greifbar wird. KLANGRADAR BERLIN bietet den beteiligten Kindern auch neue Spielräume des Miteinanders und hat damit eine klare soziale und gesellschaftliche Dimension. Bewusst ist das Projekt an Schulen in Stadtteilen mit hoher sozialer Diversität verankert und versucht, über den künstlerischen Prozess Räume der Verständigung und Integration zu öffnen. An musikalischen Elternabenden sowie in Lehrerfortbildungen und Werkstattpräsentationen werden auch Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer für das Projekt sensibilisiert.

    Das Projekt KLANGRADAR BERLIN wird gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und ist zudem seit dem Sommer 2015 Teil des weltweiten Förderprogramms „Dream up“ von BNP Paribas. „Dream up“ wurde ins Leben gerufen, um Kindern in unterschiedlichen Ländern der Welt die Möglichkeit zu eröffnen, die positive Wirkung von Kunst in all ihren Facetten zu erfahren. Durch dieses Programm können mittlerweile erfolgreiche Projekte in insgesamt 26 Ländern, in denen BNP Paribas aktiv ist, gefördert werden.

    „BNP Paribas hat es sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, kreative und künstlerische Potentiale zu erkennen und diese weiterzuentwickeln. Mit KLANGRADAR BERLIN haben wir einen Partner gefunden, der mit seinem experimentellen musikalischen Ansatz genau dieses Ziel verfolgt. Neben der kreativen Erfahrung hat das Projekt auch eine starke soziale Komponente und setzt mit seinem innovativen Ansatz positive Impulse für das Lernen der Kinder. Nicht zuletzt das Abschlusskonzert in der Akademie der Künste macht das Projekt zu einer einzigartigen Erfahrung für alle Beteiligten“, so Astrid Schülke, Managerin Corporate Social Responsibility BNP Paribas in Deutschland.

    KLANGRADAR BERLIN – Kompositionslabor Schule ist ein Projekt in Trägerschaft des netzwerk junge ohren e.V., in Kooperation mit der Jungen Staatsoper Berlin und der Akademie der Künste.

    Am Rande der Generalprobe von 16.45 Uhr bis 18.15 Uhr stehen Ihnen die Geschäftsführerin des netzwerks junge ohren, Frau Lydia Grün sowie der Künstlerische Leiter des Projekts, Herr Burkhard Friedrich für Interviews zur Verfügung. Fotos der Veranstaltung werden wir am Tag nach der Veranstaltung zum Download zur Verfügung stellen.

    Für weitere Fragen und Interviewanfragen an andere Projektbeteiligte nach der Veranstaltung steht Ihnen Frau Maxi Schweitzer zur Verfügung:
    m.schweitzer@jungeohren.de oder unter der Telefonnummer: 030 – 53 00 29 45

    Die Akkreditierung für Pressekarten erfolgt an den gleichen Kontakt.

    Akademie der Künste
    Hanseatenweg 10
    10557 Berlin

    Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €
    Tickets unter 030 – 53 00 29 45 oder kontakt@jungeohren.de und an der Abendkasse.

WIR DANKEN DEN FÖRDERERN UND PARTNERN